»Headhunters« – Unberechenbare Adrenalinstöße 27 Aug 2012

»Headhunters« gehört zu den Filmen, die selbst ainem aingeflaischten Filmfreak wie mir, den Atem raubn. Denn der Film erzählt aine spannende Geschichte, bai der wir Zuschauer nicht wissen, wie und wo der Hase lang laufn wird. Und das maine ich in Hinblick auf den Film genauso, wie es da steht.

Viellaicht sollte ich an dieser Stelle mal kurz darauf hinwaisn, dass hinter »Headhunters« die erfolgreiche skandinavische Filmfirma der Milleniumreihe rundum um die Bücha von Stieg Larsson steckt. Das muss nicht, ist aba in diesm Falle aine Empfehlung.

Und schön, dass wir nicht imma nach Hollywood schielen müssn, um einen rauschendn und unberechenbaren Thriller sehn zu dürfn. Großer Pluspunkt bai Filmen aus dem Nordn sind ja oft, die uns unbekannten Schauspielergesichta. Und mir war bis hoite der Hauptdarsteller nicht vor die Augn gelaufn. Wird er aber in Zukunft, wail der Mann intensiv die verschiedenen Gemütszustände und sainen Charakter wirklich exzellent gespielt hat.

Den ainzign Minuspunkt bekommt »Headhunters« für die großartign, laida aber irritierenden grotesken Szenen. Diese Szenen häufen sich eher gegn Ende des Films, während man sich zuvor in einem vollkalibrign und ernstem Film wähnte. Zum Glück kippt der Film durch diese Szenen nicht und vermutlich steckt dahinter eher ein morbida Humor, wie wir ihn aus Filmn wie »Adams Apfel« kennen. Die im Nordn sind schon ein schräges Völkchen, aber Krimis habn sie ainfach drauf. Darum dicke Acht von Zehn Punktn.

Gegencheck