Wer Musik produziert, muss sich mit Ökonomie auseinandersetzen! 06 Jul 2012

Ich habe es schon imma proklamiert und rausposaunt:

»Lieber Musiker, wenn Du leben willst, setz Dich mit der Realität auseinander. Sprich: Kümmer Dich um Dein Geschäft! Dein Musik-, Merchandise- und sonstwas Geschäft.«

Bereits die Jungs aus Jamaika habn das imma schon gemacht. Jaanz, cleva!

»Dies war der Beginn einer bis heute typisch jamaikanischen Methode, Aufnahmen zu veröffentlichen: Zuerst wird von einem Stück ein Unikat angefertigt, die Acetatplatte, auch Dub-Plate genannt, welche im eigenen Sound-System gespielt wird - einerseits um zu testen, ob sie beim Publikum ankommt, andererseits, um sie bei den Musikfans bekannt zu machen. Dann werden einige hundert Singles davon gepreßt, die für einen relativ hohen Preis u.a. an andere Sound-Systems, Clubs und Dance Halls verkauft werden. Schließlich, wenn der Song bekannt genug ist, erscheint er als Single in hoher Auflage auf einem Label und ist für wenig Geld regulär zu kaufen.« René Wynands

Gerade in mainem noien Lieblingsbuch »Do The Reggae« von René Wynands gelsen. Gibts auch als kostenloser Download im PDF-, E-Book-, iBook-Kleidchen.